Meine Themen

Photo2Wer auf die Mitglieder baut, muss ihnen Werkzeuge und Vertrauen geben. Darum möchte ich bestehende Instrumente ausbauen und Transparenz schaffen. Bei alldem geht es immer um die Anerkennung der Leistung und des Wissens der Mitglieder.

Beteiligung (formal)
Unsere Mitglieder haben schon jetzt viele Möglichkeiten, sich basisdemokratisch zu beteiligen. Bereits mehrmals erprobt wurde der Mitgliederentscheid und seit 2012 gibt es den „Basis-Antrag“. In diesem Geist möchte ich weitere neue Instrumente erproben und die Bundessatzung sowie die dazugehörige Geschäftsordnung optimieren, darin enthaltene Unklarheiten beseitigen. Auch Modelle von Urwahlen sollen zukünftig Teil unseres Partizipationsangebots sein.

Beteiligung (informell)
Um dauerhaft und auch zu aktuellen Themen Mitglieder und Anhänger an Entscheidungen zu beteiligen und gleichzeitig unterschiedliche individuelle Ressourcen zu berücksichtigen, setze ich auf Mehrstufigkeit bei Programmprozessen.
Konkret fordere ich, dass zukünftig pro Bundesparteitag ein Leitantragsthema von den Mitgliedern festgelegt wird. Die Abstimmung soll auch elektronisch erfolgen können. Der Bundesvorstand legt dann den Mitgliedern und Untergliederungen eine Struktur und einen Ablaufplan vor, alle Interessierten können weitere Aspekte des Leitantragthemas ergänzen und sich über die finale Struktur verständigen. In einer dritten Phase wird der Antragsentwurf offen und öffentlich diskutiert.
Alle Formate, die in Programmprozessen angewandt werden, müssen zunächst analog gedacht und konzipiert werden. Die digitale Umsetzung ist dann nur noch die logische Folge.

Kommunikation
Die Brücke zwischen Mitgliedern und ihren gewählten Führungsgremien fußt auf Transparenz. Prozesse und Abläufe müssen so gestaltet und dargestellt sein, dass Mitglieder diese leichter als bisher nachvollziehen können. So werden sie gleichzeitig in die Lage versetzt teilzuhaben. Es ermöglicht ihnen Themen einzubringen und konstruktive Beiträge richtig zu adressieren. Das gilt für die angebotenen Möglichkeiten in Programmprozessen und auch für eine inklusive und effiziente Antragsberatung auf Parteitagen.
In diesem Sinne wird jedem Mitgliedern im Bundesvorstand ein Aufgabengebiet zugewiesen, bei Bedarf Teams gebildet und zweimal in einer Amtszeit den Mitgliedern über die geleistete Arbeit und den konkret benennbaren Fortschritt von Projekten Bericht erstattet. Erste Werkzeuge wären hier die Einrichtung eines Beschluss-Wikis und die Förderung von Vielfalt unter den Mitgliedern und Abbau von Barrieren jeder Art. Im Sinne eines Ein-Mann-Betriebsrats für Mitgliedern wird das Amt eines Ombudsmitglieds in der Satzung verankert.

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